Völlig unerwartet verstarb am 07.01.2013 Stephan Ocker.

Von Björn Wehinger

Treffen wir uns wieder, der Zufall nennt den Ort. So schallen unsere Lieder in weite Ferne fort.

Gerne erinnere ich mich an die unvergesslichen Zeltlager in der Bräunlinger Pfarrgemeinde und die unzählingen Stunden an Vorbereitung. Stephan Ocker war immer sehr aufgeschlossen und gastfreundlich. Als Jugendleiter durften wir jederzeit ins Pfarrhaus kommen um gemeinsam mit ihm neue Pläne zu schmieden.

Gerne würde ich nochmal zusammen mit ihm am Lagerfeuer sitzen und ein Lied anstimmen.

In Gedanken an ihn und seinen Freunden, die er immer als seine Familie betrachtete.

Björn

Von Christoph

Kennengelernt habe ich Stephan Ocker, als er im September 2011 als Nachfolger von Wolfgang Sauer die Leitung des Referats Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg übernahm. Vor allem durch die Arbeit im Ausschuss Weltkirche und Partnerschaft des Diözesanrates habe ich ihn als einen sehr herzlichen und aufgeschlossenen Menschen kennengelernt, bei dem das menschliche immer im Vordergrund stand. Er lebte als ein Priester, dem das Anliegen der Seelsorge aus tiefstem Herzen kam.

So war er auch sehr gastfreundlich, wie unter anderem das Vamos-Team im letzten Jahr bei einem Treffen mit ihm erfahren durfte, bei dem er uns sein ganzes Haus und seine Küche mit der Aufforderung zeigte, wir sollen uns wie zu Hause fühlen und uns selber an seinen reichlichen Vorräten bedienen. Er hat sich bei diesem Treffen viel Zeit genommen und sich für jeden persönlich interessiert und hat versucht sich gleich alle Namen zu merken. Nie vergessen werde ich auch seinen Kommentar, als er die Beziehung des Referates Weltkirche zu Color Esperanza mit einem Rumtopf verglich, der erst einige Zeit reifen müsse, bevor man ihn genießen könne, sprich bis es zu einer Zusammenarbeit kommen könnte. Zu dieser engeren Zusammenarbeit ist es nie gekommen, trotzdem ist es ihm und seiner offenen Art zu verdanken, dass eine Zusammenarbeit wenigstens vorstellbar wurde.

Im Laufe des vergangen Jahres hatte er immer mal wieder von gesundheitlichen Problemen erzählt, aufgrund derer er auch einig Zeit kürzer treten musste. Bei meinem letztem Treffen mit ihm Ende November letzten Jahres machte er allerdings einen sehr guten Eindruck und erzählte, dass er mit Rauchen aufgehört habe und es ihm gesundheitlich bestens gehe. Umso überraschender kam jetzt sein plötzlicher Tod.

In Gedanken bei ihm, seinen Eltern, Verwandten und Freunden, die um einen liebenswerten Menschen trauern,

Christoph (Jahrgang 09/10)

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