Stellungnahme

zur Ausstattung des Rückkehrerfond von BolivienNetz, Color Esperanza, NicaNetz und grenzenlos

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Im Rahmen der letzten weltwärts-Beiratssitzung im Dezember 2010 wurde die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Mittel zur Förderung des Freiwilligendienstes weltwärts intensiv diskutiert. Nachvollziehbar war, dass die Diskussion um die Anzahl möglicher Entsendungen in 2011 und die Debatten zu den Qualitätskriterien die meiste Zeit in Anspruch genommen haben. Es ist uns jetzt jedoch ein besonderes Anliegen, kurz vor der kommenden Beiratssitzung erneut auf die Bedeutung der Rückkehrarbeit und deren ausreichende Finanzierung hinzuweisen.

Wir, die Freiwilligenvereinigungen BolivienNetz, Color Esperanza, NicaNetz und grenzenlos, setzen uns aktiv und über vielfältige ehrenamtlich getragene Projekte dafür ein, dass sich ehemalige Freiwillige nach ihrem Dienst eigenständig und selbstverantwortlich engagieren können. Eine Begleitung und Förderung des Engagements ist dabei aufgrund der im Ausland gemachten Erfahrungen und persönlichen Entwicklung sicherlich nicht mehr im gleichen Maße notwendig wie während des Freiwilligendienstes. Um jedoch die Umsetzung von Ideen und Initiativen aus dem Freiwilligendienst nicht im Keim zu ersticken, ist auch bei stark ausgeprägter Eigeninitiative eine finanzielle Unterstützung des Vorhabens in gewissem Umfang unumgänglich.

Diese zentrale Zielsetzung des weltwärts-Programmes - erneutes Engagement nach dem Freiwilligendienst zu fördern - kann nur über einen umfangreichen weltwärts - Rückkehrerfond erreicht werden. Darum erachten wir den Rückkehrerfond als eine tragende Säule des weltwärts Programms.

Aus diesem Grunde möchten wir uns gemeinsam, die Freiwilligenvereinigungen mit Bezug zu entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten, für eine umfangreiche Ausstattung der Rückkehrarbeit stark machen.

Verein

Vieles bleibt zurück, wenn man ein Jahr in Peru verbracht hat. Für uns - über 150 ehemalige Perufreiwillige - bleibt vor allem eines: "Die Farbe Hoffnung - Color Esperanza". Begeistert von interkultureller Erfahrung möchten wir unsere gesellschaftliche und globale Zukunft hier und jetzt mitgestalten:

Jahrelange Entwicklungshilfe, die vor allem "Know-how" und Geld aus den sogenannten entwickelten Ländern in die sogenannten Entwicklungsländer gebracht haben, führt bis heute nicht zu einem breiten Erfolg in Bezug auf eine gerechtere Welt. Wir glauben, dass in der globalisierten Welt eine Basis für wirklichen interkulturellen Austausch geschaffen werden muss, indem sich die PartnerInnen gegenseitig ernstnehmen und auf Augenhöhe gegenübertreten. Aus diesen Überlegungen entstand unser großes Projekt Vamos.

 

 

Erfahren Sie mehr über unsere Ziele.