02. März 2016

Am Sonntag, den 28. Februar 2016 fand das zweite Begleiter*innen- und Gastfamilientreffen in Freiburg statt. Nach einem halben Jahr mit den Freiwilligen ging es nun darum, sich mit anderen Familien und Begleiter*innen über die bisherigen Erfahrungen auszutauschen und über die vergangene Zeit zu reflektieren. Einen ganzen Tag lang sollte es für die Familien Raum geben, um über das Zusammenleben mit dem oder der Freiwilligen nachzudenken und eventuelle Probleme, aber auch schöne Erlebnisse, anzusprechen.

Zunächst wurde hierzu noch einmal auf die Erwartungen geschaut, die beim ersten Einführungstreffen im Juli genannt worden waren. Hat dem oder der Freiwilligen das deutsche Essen nun geschmeckt oder nicht? Hat er oder sie oft Heimweh, und wie fühlt er oder sie sich in der Familie? Wie gut funktioniert die Kommunikation? Diese und ähnliche Fragen wurden gemeinsam beantwortet.

Da eine gute Kommunikation besonders wichtig für den Umgang miteinander ist, gab es zu diesem Thema einen kleinen Input, bei dem auf verschiedene Kommunikationsmodelle eingegangen wurde.

Außerdem konnten die Teilnehmenden über ihre Rolle in Bezug auf den oder die Freiwillige nachdenken. Hiermit verbunden war auch ein Ausblick in die Zukunft, der in der anschließenden Arbeit in Kleingruppen noch vertieft wurde. Die Begleiter*innen und Familien hatten hier die Möglichkeit, in kleinerem Kreis über ihre Erfahrungen zu sprechen. So konnte zum Beispiel die Aufgaben des Begleiters oder der Begleiterin noch einmal gemeinsam definiert werden und die Familien fanden Raum, sich über konkrete Erfahrungen auszutauschen.

Die Möglichkeit zum Austausch zu geben ist ein fester Bestandteil in der Begleitung der Gastfamilien und Begleiter*innen. Über die Erlebnisse und Lerneffekte zu sprechen und gemeinsam in die noch bevorstehende Zeit mit dem oder der Freiwilligen zu schauen, kann das Zusammenleben und die Begleitung sicher bereichern.

Wir bedanken uns bei allen, die zum Treffen gekommen sind. Ganz besonders auch bei unserem Küchenteam, Alex Aquino (aktueller Freiwilliger von VAMOS!) und Jakob Hönig (Mitglied von Color Esperanza). Allen Gastfamilien und Begleiter*innen wünschen wir für das nächste halbe Jahr mit dem/der Freiwilligen noch eine schöne, erlebnisreiche Zeit!

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